Arusha Nationalpark

 

Der Arusha National Park, der leider oft zugunsten seiner berühmteren Nachbarn übersehen wird, ist wahrlich eine Kostbarkeit, mit einer beeindruckenden Vielfalt an Lebensräumen, in denen es von Tieren und Vögeln nur so wimmelt. Dieser Park bietet die Möglichkeit, innert weniger Stunden eine höchst reizvolle Vielfalt an Lebensräumen zu erkunden. Nach dem Parkeingang gelangt man in einen schattigen Bergwald, der von neugierigen Diademmeerkatzen, farbenfrohen Turakos und Trogons sowie schwarzweissen Colobus-Affen bewohnt wird. Mitten in diesem Wald erhebt sich der spektakuläre Ngurdoto-Krater, dessen steile, felsige Wände einen sumpfigen Boden umschliessen, auf dem Herden von Büffeln und Warzenschweinen leben. Weiter nördlich schmiegen sich die Momela-Seen in die sanften, grasbewachsenen Hügelzüge. Zwar trifft man im Park nur selten auf Elefanten und gar nie auf Löwen, dafür kann man unter Umständen Leoparden und Tüpfelhyänen beobachten. Im Morgengrauen und während der Abenddämmerung ist zudem die Wahrscheinlichkeit am grössten, dass sich die Wolkendecke am östlichen Horizont auflöst und die nur 50 km entfernten majestätischen schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaros sichtbar werden. Es ist aber nicht der Kilimanjaro, der den Parkhorizont beherrscht, sondern sein bescheidenerer Cousin, der Mount Meru, der mit seinen 4'566 m immerhin der fünfthöchste Berg Afrikas ist