Ruaha Nationalpark

 

Der Ruaha Nationalpark ist ein landschaftlich vielseitiges Gebiet und steht in deutlichem Kontrast zu den berühmten Nationalparks im Norden des Landes. So liegt der südliche Teil des Parks auf durchschnittlich 900 m in einem Zweig des Ruaha Rift Valley. Hier finden sich grosse Waldgebiete und es ragen Berge mit knapp 1‘800 m aus der Ebene. Besonders in den Regenmonaten stürzen von der Grabenbruchstufe grosse Bachläufe und Wasserfälle hinab. Der östliche Teil des Ruaha Nationalparks ist überzogen von einer grossen Miombo-Baumsavanne, aus der sich mächtige Baobabs erheben, schattenspendende Akazien wachsen und die Jacaranda- bäume sich einmal im Jahr in ihrem lila Blütenkleid präsentieren. Dank seines fast unberührten und unerforschten Ökosystems bietet der Park seinen Besuchern ein wahrhaft einzigartiges Safarierlebnis mit einer bemerkenswert vielseitigen Tierwelt. Der Ruaha Fluss dient wie andere Flüsse als Lebensader des Parks. In der Trockenzeit wird er zur Hauptwasserquelle für die Wildtiere. In den verbliebenen Wasserlöchern drängen sich dann Nilpferde und Krokodile. Der Park ist Heimat für ca. 1‘650 Pflanzen- und über 450 Vogelarten. Besonders bekannt ist er für seine zahlreichen Elefantenherden und seinen in Ostafrika einzigartigen Bestand an Kleinen und Grossen Kudus. Daneben lebt noch eine Vielzahl anderer Tiere wie verschiedene Antilopenarten, Wasserböcke, Gazellen, Büffel, Löwen, Leoparde, Geparde, Giraffen, Zebras, Hyänen, Schakale und Warzenschweine in diesem Gebiet